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Rotary Club Leverkusen-Opladen
Distrikt 1810 |
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"Das erste Buch im Haus" - Rotary Club Leverkusen-Opladen unterstützt Schulkinder
Wer schlecht liest, bei dem lässt bald auch das
Selbstbewusstsein nach. Das ist ein einfacher Erfahrungswert. Aber was ist die
beste didaktische Antwort? „Freude am Lesen zu entwickeln“, heißt sie. Und
offenbar gibt es ein Buch, das das vermag. Auch wenn der Titel von Elisabeth
Stiemerts Geschichte „Spaß im Zirkus Tamtini“ nicht gerade eine geheime Formel
vermuten lässt, hält es sich an einfache, aber erfolgreiche Regeln. Die Schrift
ist groß und die Bilder helfen, die Bedeutung des Textes schnell zu erfassen.
Die Erzählung spricht Kinder emotional an. Das Buch ist ein Förderkonzept
eingebunden. Die Lehrer helfen, die Leseschwächen auszubügeln. Basis ist das
Konzept „Lesen lernen - leben lernen“, das die Aachener Germanistin Ingrid
Böttcher, Monika Schröder und Buchhändler Helmut Falter entwickelt haben. Falter
ist Mitglied im Rotary Club, und seit 2005 hat auch der Rotary Club
Leverkusen-Opladen das Projekt unter seine Fittiche genommen. 14 Schulleiter aus
der Region erhielten gestern im Bayer-Kasino die Bücher samt Arbeitsunterlagen
im Wert von 7.000 Euro.
Der pädagogische Wert indes ist unbezahlbar. Veronika Sommerfeld kam bereits zum
dritten Mal, um für ihre Schüler die Bücherkiste abzuholen. Das Buch „Spaß im
Zirkus Tamtini“ sei der Schlager. Die Leiterin der Burscheider
Ernst-Moritz-Arndt-Schule berichtet von Kindern, die es gerne noch einmal lesen
wollten. Und für Sommerfeld war das alles andere als selbstverständlich. „Die
Lektüre mit dem damit verbundenen Förderunterricht war ein Erfolgserlebnis. Sie
entwickelten Freude am Lesen“, weiß Sommerfeld. 725 Schüler erhalten jeweils ein
Exemplar geschenkt. Dazu gibt es die Arbeitsunterlagen. Die Klassenlehrer, die
sich neben dem Regelunterricht für die Leseförderung stark machen, erhalten vom
Rotary Club jeweils 400 Euro für ihr Engagement, weitere 200 Euro bezahlt der
Schulverein.
„Für einige Kinder ist es das erste Buch in ihrem Haushalt“, erklärte die
Leverkusener Schulamtsdirektorin Antonia Müther-Langen. Ihrer Ansicht nach hat
das Projekt Zukunft.
Jan Sting (Kölner Stadt-Anzeiger)
Veröffentlicht:
Kölner Stadtanzeiger
23. August 2007
BILD: BRITTA BERG
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Präsident Norbert Schmitz-Pranghe übergab den Schulleitern aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid, Wermelskirchen, Monheim und Langenfeld Mittwoch kistenweise Bücher. |
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